Zur verständigung der Völker…
Donnerstag, 27 März 2008 · Kommentar schreiben
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Der Protestlauf hat begonnen
Mittwoch, 26 März 2008 · Kommentar schreiben
On our part, we remain committed to taking the Middle Way approach and pursuing a process of dialogue in order to find a mutually beneficial solution to the Tibetan issue. (Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama am 18. März 2008)
Die Fackel wurde entzündet und nun werden wir mit Sicherheit aus jedem Land, das die Fackel durchquert, Berichte über Störaktionen der Tibeter hören. Ich hoffe die Medien werden nicht ein Bild von Störenfrieden und gewalttätigen Demonstranden zeichnen, sondern vor allem die friedlichen Proteste hervorheben. Es besteht ernsthaft die Gefahr, dass das allgemeine Verständnis der westlichen Welt für Tibet und die Tibeter in ein verständnisloses Kopfschütteln umschlägt und sich kein Mensch mehr für die “paar gewalttätigen Jugendlichen aus Tibet” eintreten möchte.
Lauft mit! Zündet eure eigene Fackel für Tibet! Bleibt friedlich! Berichtet fair!
Hier noch Aktuelles zum Thema:
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Haltung zu den Aufständen…
Dienstag, 18 März 2008 · 3 Kommentare
Ich versuche nun seit einigen Tagen zu den Vorkommnissen in Tibet eine Haltung zu entwickeln. Ich muss sagen, dass ich Gewalt ablehne / ablehnen muss / ablehnen will, jedoch kann ich ein Stück weit die Menschen verstehen, die sich nun als Mob organisieren und gegen die Großmacht China aufbegehren. Schlimm ist nur, dass grade durch dieses Aufbegehren die chinesische KP zu einem weiteren Schlag gegen die tibetische Kultur ausholt – Blutbäder inbegriffen.
Es ist wahrlich ein zweischniediges Schwert, die Zeit der Olympischen Spiele zu nutzen um – so scheint es mir – die endgültige Befreiung von China zu erzwingen. Einerseits ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sicher, anderseits kann es passieren, dass der cinesischen Regierung die Ermahnungen und ggf. Boykotte (gegen die Spiele) anderer Länder reichlich egal sind und die antitibetische Linie noch weiter verschärft wird. Bludbäder in Tibet werden keine ernsten Konsequenzen haben und so steht de weiteren “kulturellen Völtermord” durch die Regierung in Peking Tür und Tor offen.
Meine anfänliche Begeisterung für die Aufstände, mit der leisen Hoffung: Tibet wird frei sein – und zwar bald, ist nun – nicht zuletzt durch den Blog von fALk – einer Angst gewichen, dass jeder gewälttätige Widerstand gegen die Chinesen eine noch größere Zerstörungswelle gegen die tibetische Kultur auslöst.
Tibet brauch den Widerstand!
Tibet braucht kulturelle Eigenständigkeit!
Tibet braucht die Autonomie!
Tibet braucht die Weltöffentlichkeit!
Aber Tibet braucht auch die Linie des Dalai Lamas!
Und vor allem braucht Tibet kein Blutbad!
Es ist klar, dass sich durch die repressive Fremdherrschaft der Chinesen eine frustriere Gesellschaftsschicht bildet, die sich vom Dalai Lama im Stich gelassen fühlt und eine Art Gaza Streifen in China heraufbeschwört…
Ich Hoffe das geht glipflich aus und die friedlichen Demonstrationen führen langfristig zu einem akzeptablen Ergebins für die Tibeter.
… meine Haltung formt sich – stay tuned …
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Boykott gegen die Spiele?
Sonntag, 16 März 2008 · Kommentar schreiben
Auch wenn eine Umfrage auf Tagesschau.de wiederspiegelt, dass ca. 75% der Leser die Opympischen Spiele im Sommer boykottiert sehen möchten, so habe ich keine Hoffnung, dass sich die Politiker und schon gar nicht die Funktionäre dazu durchringen werden, selbst wenn die Lage in Tibet weiter eskaliert. Es steckt einfach zu viel (Werbesponsoren-)Geld in diesem Marketing-Event. Und Politiker scheuen sich vor den politischen Konsequenzen- die jedoch meiner Meinung nach dringent notwendig sind.
Jetzt vor und während der Spiele hat die Weltöffentlichkeit die Chance Tibet den Befreiungsschlag zu ermögichen. Wenn die Aufstände einmal erfolgreich niedergeschlagen und die Olympischen Spiele vorbei sind, wird Tibet ganz schnell von der Tagesordnung der Medien und der Politiker verschwunden sein – siehe Birma…
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Free Tibet!
Freitag, 14 März 2008 · Kommentar schreiben
Ich hatte lange vor, diesen Blog neu aufzusetzen. Heute habe ich noch siniert, dass ich als Thema meinen meinen Weg zum Buddhismus dokumentieren könnte. Und dann – auf dem Weg nach Hause – habe ich im Radio gehört, dass es blutige Aufstände in Lahsa gab. Also habe ich mir nun ein Herz gefasst und möchte hiermit meine Solidarität mit den Mönchen in Tibet verkünden. Nicht weil ich mich dem Buddhismus hingezogen fühle, sondern weil ich eine allgemeine Abneigung gegen Fremdherrschaften habe!
Weitere Infos zu den Unruhen gibt es hier:
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